NRW investiert 62,4 Millionen Euro in die Stärkung der Gesundheitsämter gegen COVID-19
Marie FuchsNRW investiert 62,4 Millionen Euro in die Stärkung der Gesundheitsämter gegen COVID-19
Nordrhein-Westfalen stellt 62,4 Millionen Euro bereit, um seine Gesundheitsämter angesichts der anhaltenden Herausforderungen durch COVID-19 zu stärken. Die Mittel stammen aus dem NRW-Rettungsschirm und sollen dazu dienen, das Personal aufzustocken und die Kontaktverfolgung zu verbessern. Politiker begrüßten den Schritt als notwendige Maßnahme, um Infektionen wirksamer einzudämmen.
Die Gesundheitsbehörden des Landes stehen seit fast zwei Jahren unter enormem Druck, vor allem wegen der Anforderungen an die Kontaktverfolgung. Aktuell unterstützen rund 800 Leiharbeitskräfte die Ämter, doch nun ist geplant, diese Zahl auf 2.400 zu erhöhen. Der Einsatz des zusätzlichen Personals wurde zudem bis Ende Juni 2022 verlängert.
Anja Vesper, die CDU-Landtagskandidatin, äußerte öffentlich ihre Unterstützung für die Entscheidung. Sie betonte, dass eine ausreichende Personalausstattung entscheidend sei, um Infektionsketten zu durchbrechen und Übertragungen zu verringern. Ihre Aussagen spiegeln die weitverbreitete Sorge um die Überlastung der lokalen Gesundheitsdienste wider.
Auch Gerlinde Steingruber, Vorsitzende des MIT-Kreisverbands Solingen, sprach sich für die zusätzlichen Mittel aus. Sie unterstrich die Bedeutung kontinuierlicher Ressourcen, um die Kontaktverfolgung während der Pandemie effektiv aufrechterhalten zu können.
Mit den 62,4 Millionen Euro können die Gesundheitsämter in Nordrhein-Westfalen weitere temporäre Mitarbeiter einstellen und deren Verträge verlängern. Die Aufstockung soll die überlasteten Behörden entlasten und die Infektionsschutzmaßnahmen stärken. Die Förderung konzentriert sich darauf, die Reaktion des Landes auf COVID-19 in der ersten Jahreshälfte 2022 zu verbessern.
