NRW-Polizei kontrolliert über 3.800 Fahrzeuge bei gezielter Motorradaktion
Amelie KleinNRW-Polizei kontrolliert über 3.800 Fahrzeuge bei gezielter Motorradaktion
Polizei in Nordrhein-Westfalen führt gezielte Motorradkontrollen durch
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat gestern eine gezielte Motorradstreife durchgeführt. Im Mittelpunkt der Aktion standen Geschwindigkeitskontrollen, technische Überprüfungen sowie Gespräche über Verkehrssicherheit mit den Fahrern. Insgesamt wurden im Rahmen der Kampagne mehr als 3.800 Fahrzeuge überprüft.
Beamte richteten Blitzer an drei Standorten ein: auf der K11 in Langenholthausen, der Werdohler Straße sowie auf der B229 in Neuenrade. Insgesamt passierten 3.849 Fahrzeuge die Kontrollen, darunter 490 Motorräder. Der schwerwiegendste Verstoß wurde von einem Aprilia-Fahrer aus Unna begangen, der auf der B229 in einer 70er-Zone mit 120 km/h gemessen wurde.
Die Polizei sprach 128 Verwarnungen aus, davon 10 an Motorradfahrer. Zudem wurden 37 offizielle Anzeigen erstattet, wovon 12 Motorräder betrafen. Drei sofortige Fahrverbote wurden verhängt, zwei davon gegen Motorradfahrer. Darüber hinaus wurden sechs Motorräder wegen technischer Mängel beanstandet.
Neben den Kontrollen führten Beamte der Unfallprävention mit 120 Fahrern Gespräche über Sicherheitsvorkehrungen, Schutzkleidung und verantwortungsvolles Fahren. Ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl wurde zudem unter dem Verdacht des Fahrens unter Alkoholeinfluss angehalten.
Die Aktion verband Geschwindigkeitsüberwachung mit präventiver Aufklärungsarbeit. Die Behörden registrierten zahlreiche Verstöße, darunter überhöhte Geschwindigkeit und technische Defekte. Medienanfragen können an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln gerichtet werden.
