29 March 2026, 10:09

NRW reformiert KiBiz: Mehr Geld, besseres Personal und flexiblere Kita-Zeiten

Ein Blatt Papier mit Text, der besagt, dass Kinder verschiedener Tagesschulen mit Tee, Pflaumenbrot, Roastbeef und Pflaumenpudding versorgt werden.

NRW reformiert KiBiz: Mehr Geld, besseres Personal und flexiblere Kita-Zeiten

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat eine umfassende Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) vorgelegt, um die frühkindliche Bildung zu verbessern. Der am Freitag im Landtag eingebrachte Entwurf verspricht mehr Finanzmittel, besser qualifiziertes Personal und flexiblere Öffnungszeiten für Kitas. Die Verantwortlichen bezeichnen die Reform als entscheidenden Schritt hin zu einer verlässlichen und hochwertigen Kinderbetreuung in der gesamten Region.

Der Vorschlag der schwarz-grünen Koalition zielt darauf ab, die Kita-Infrastruktur mit 1,5 Milliarden Euro zu stärken, die in den kommenden Jahren investiert werden sollen. Zudem stehen ab dem 1. August 2027 jährlich 200 Millionen Euro zusätzliche Grundförderung bereit, um Trägern die Bewältigung der Umstellungskosten zu erleichtern.

Die Reform führt flexible Kern- und erweiterte Öffnungszeiten ein, um Schließungszeiten zu reduzieren. Gleichzeitig enthält sie Maßnahmen, die Träger aktiv bei der Gewinnung neuen Personals unterstützen – ein zentraler Ansatz, um die seit Langem bestehenden Personalengpässe zu überwinden.

Der Entwurf entstand in enger Abstimmung mit Verbänden und berücksichtigt umfassendes Feedback der Beteiligten. Martin Lucke, CDU-Landtagsabgeordneter, lobte die Änderungen als unverzichtbar, um eine planbare und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung zu gewährleisten. Das Gesetzgebungsverfahren hat nun begonnen; die Regierung strebt mehr Planungssicherheit und finanzielle Stabilität für die Träger an.

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Ziel der Reform ist es, Kita-Angebote zuverlässiger und bedarfsgerechter für Familien zu gestalten. Durch höhere Finanzmittel, verbesserte Personalunterstützung und flexible Öffnungszeiten sollen die Standards in der frühkindlichen Bildung angehoben werden. Die weiteren Schritte hängen nun von der parlamentarischen Zustimmung und den Umsetzungsfristen ab.

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