NRW verdoppelt Solar-Förderung: 10 Millionen Euro für Freiflächenanlagen bis Jahresende
Amelie KleinNRW verdoppelt Solar-Förderung: 10 Millionen Euro für Freiflächenanlagen bis Jahresende
Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sein Förderprogramm für Freiflächen-Photovoltaikanlagen erneuert. Die überarbeitete Förderung bietet finanzielle Unterstützung für verschiedene Solarprojekte, darunter klassische Freiflächenanlagen, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solaranlagen (Floating-PV). Zusätzlich wurden 10 Millionen Euro bereitgestellt, um die Kapazitäten noch bis Jahresende zu steigern.
Die neue Förderung übernimmt bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für Planung und Aufbau der Anlagen. Vorrausetzung ist jedoch, dass die Projekte nicht unter das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fallen. Konventionelle Solarparks erhalten eine maximale Förderung von 20 Prozent, während Agri-PV- und Floating-Anlagen mit bis zu 25 Prozent unterstützt werden.
NRW verzeichnet ein stetiges Wachstum der Solarkapazitäten: Allein in den Jahren 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt an neuen Freiflächenanlagen hinzu. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen. Diese Maßnahmen sind Teil des ehrgeizigen Ziels der Region, die Photovoltaik-Kapazität bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln.
Die zusätzlichen 10 Millionen Euro stehen noch bis Jahresende zur Verfügung und sollen den Ausbau der Solarenergie im Land beschleunigen. Das erneuerte Förderprogramm setzt klare finanzielle Anreize für Solarprojekte in NRW. Durch die höhere Förderung für Agri-PV und Floating-Anlagen erhofft sich die Region einen schnelleren Zubau an erneuerbaren Energien. Das 21-Gigawatt-Ziel bis 2030 bleibt dabei der zentrale Fokus der Bemühungen.






