09 May 2026, 22:07

Politiker zählen zu den ungeliebtesten Berufen – Studie enthüllt erschreckendes Vertrauensdefizit

Papier mit handgeschriebener Textzeile "Newtown Market Hall, die Wahl, Mr. Williams' Vorschlag für gegen Mehrheit."

Politiker zählen zu den ungeliebtesten Berufen – Studie enthüllt erschreckendes Vertrauensdefizit

Eine groß angelegte Umfrage hat offenbart, wie die Öffentlichkeit Politiker wahrnimmt – und die Ergebnisse fallen alles andere als schmeichelhaft aus. Die Studie, an der fast 1.000 Abgeordnete aus elf demokratischen Ländern teilnahmen, zeigt, dass Politiker zu den am wenigsten vertrauenswürdigen Berufen zählen. Kölns langjährige Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigt sich nun interessiert an den Erkenntnissen der Untersuchung.

Die Erhebung wurde von 19 Forschenden durchgeführt und im vergangenen Jahr veröffentlicht. Sie basiert auf anonymen Antworten von 982 Politikern, darunter 178 Mitglieder des Deutschen Bundestags. Die beteiligten Länder reichten von Australien bis zur Schweiz.

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Die Teilnehmer wurden zu den öffentlichen Wahrnehmungen ihrer Arbeit befragt. Die Ergebnisse platzieren Politiker auf einer Stufe mit Steuerbeamten und Versicherungsvertretern – allesamt Berufe mit besonders geringem Ansehen. Das allgemeine Misstrauen der Bevölkerung gegenüber politischen Amtsträgern zeigte sich in allen untersuchten Ländern als klarer Trend.

Henriette Reker, die parteilose Oberbürgermeisterin von Köln, regiert seit einem Jahrzehnt. Sie wurde dabei beobachtet, wie sie die Details der Studie im Konferenzsaal des Rathauses prüfte. Ihr Engagement deutet darauf hin, dass die Ergebnisse künftige Diskussionen über das öffentliche Vertrauen in die kommunale und nationale Politik beeinflussen könnten.

Die Umfrage unterstreicht ein weit verbreitetes Vertrauensdefizit gegenüber Politikern in mehreren Demokratien. Mit fast 1.000 teilnehmenden Abgeordneten bietet die Datenerhebung ein umfassendes Stimmungsbild der Bevölkerung. Die Ergebnisse könnten eine weitere Debatte darüber anstoßen, wie politische Führungskräfte ihr Image verbessern und das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen können.

Quelle