Polizei NRW räumt gravierende Barrierefreiheitsmängel auf ihrer Website ein
Henry SchmittPolizei NRW räumt gravierende Barrierefreiheitsmängel auf ihrer Website ein
Die Polizei Nordrhein-Westfalen hat auf ihrer Website eingeräumt, dass sie die deutschen Standards für digitale Barrierefreiheit nur teilweise erfüllt. Eine aktuelle Prüfung deckte mehrere Mängel auf, die eine vollständige Nutzung für Menschen mit Behinderungen erschweren. Die Probleme wurden anhand des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und der Barrierefreien-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) bewertet.
Die Untersuchung förderte zahlreiche Defizite im Design der Seite zutage. So bereitet die Tastaturnavigation Schwierigkeiten, da der Fokusindikator nicht ausreichend kontrastreich ist und damit unter dem geforderten Kontrastverhältnis von 3:1 liegt. Auch die Überschriftenstruktur ist mangelhaft: Es fehlen oder sind falsch hierarchisierte Ebenen (h1–h6), was den Inhalt schwerer nachvollziehbar macht.
Tabellen auf der Website nutzen keine korrekte Auszeichnung mit Elementen wie
. Ohne diese können Screenreader die enthaltenen Daten nicht richtig interpretieren. Ein weiteres Problem stellen Listen dar, die fälschlicherweise mit -Elementen statt mit den korrekten Tags
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