Polizeiwache Rheinbach feiert Neuanfang nach jahrelangem Flutschaden-Wiederaufbau
Henry SchmittPolizeiwache Rheinbach feiert Neuanfang nach jahrelangem Flutschaden-Wiederaufbau
Polizeiwache Rheinbach nach Jahren der Flutschäden offiziell wiedereröffnet
Nach Jahren des Wiederaufbaus nach den Flutschäden hat die Polizeiwache Rheinbach offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Die Wiedereröffnung markiert das Ende einer langen Phase mit provisorischen Lösungen für die örtlichen Beamten. An der feierlichen Übergabe am 30. April 2025 nahmen hochrangige Vertreter teil.
Die schweren Überschwemmungen im Jahr 2021 hatten die ursprüngliche Wache unbrauchbar gemacht. Zunächst diente eine mobile Einheit, später eine Containerlösung als vorübergehender Standort. Selbst Streifenwagen waren zeitweise am Standort Meckenheim stationiert – drei Kilometer entfernt.
Die Sanierungsarbeiten durch den Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) begannen 2023. Im Rahmen des Projekts wurden Heizungsanlagen und Serverräume in den Dachgeschoss verlegt. Die Beamten kehrten am 28. April 2025, zwei Tage vor der offiziellen Wiedereröffnung, an ihren zentralen Standort in Rheinbach zurück.
Bei der Feier betonte Innenminister Herbert Reul die schwierigen Bedingungen, unter denen die Beamten in den vergangenen Jahren hatten arbeiten müssen. BLB-NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems hob die Bedeutung einer zukunftssicheren Polizeiarbeit bei extremen Wetterereignissen sowie moderner Arbeitsplätze hervor.
Die Containerwache wird nun konserviert und für Notfälle vorgehalten. Das sanierte Gebäude bietet den Beamten verbesserte Arbeitsbedingungen. Die Polizei kann damit wieder von ihrem etablierten Standort in Rheinbach aus operieren.
