05 April 2026, 06:09

Preisschock in NRW: Warum Handwerker jetzt kräftig draufzahlen lassen

Brutalistischer Friseurladen in Berlin mit Betongebäuden, Fenstern, Geländern, Balkonen und Beschriftung, umgeben von Bäumen, Straßenlaternen und Fußgängern unter einem bewölkten Himmel.

Preisschock in NRW: Warum Handwerker jetzt kräftig draufzahlen lassen

Preiserhöhungen in Nordrhein-Westfalen: Handwerksbetriebe geben gestiegene Kosten an Kunden weiter

In Nordrhein-Westfalen (NRW) ziehen Unternehmen die Preise an – angesichts steigender Kosten. Friseure, Metzger und Autowerkstätten haben in den vergangenen Monaten ihre Tarife erhöht, und der Trend wird sich voraussichtlich fortsetzen. Weitere Preissprünge sind für das kommende Jahr zu erwarten.

Mehr als die Hälfte der Friseursalons im Land hat bereits die Preise angehoben. Ein Standard-Herrenschnitt kostet mittlerweile 40 Euro – fünf Euro mehr als zuvor, was einem Anstieg von über 14 Prozent entspricht. Bei einigen Dienstleistungen könnten die Preise wegen höherer Material- und Lohnkosten bald sogar um bis zu 20 Prozent steigen. Lehrlinge in der Branche haben seit August bereits Lohnerhöhungen von bis zu 7 Prozent erhalten, während Gesellen und Meister ab Januar mit bis zu 8 Prozent mehr rechnen können.

Auch die Metzger geben die gestiegenen Kosten an die Kunden weiter. Über zwei Drittel der Betriebe haben die Preise für Fleisch und Wurst bereits erhöht, fast 80 Prozent planen in Kürze weitere Aufschläge. Strengere Tierschutzvorschriften, insbesondere für Rindfleisch der Haltungsformen 3 bis 5, treiben die Produktionskosten in die Höhe.

Die Automobilbranche steht vor ähnlichen Herausforderungen: Mehr als die Hälfte der befragten Kfz-Werkstätten in NRW hat in den letzten sechs Monaten die Preise angezogen. Steigende Lohnkosten und teurere Ersatzteile sind die Hauptgründe für die Anpassungen.

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Die Preiserhöhungen spiegeln den breiten Kostendruck wider, dem zahlreiche Branchen ausgesetzt sind. Da Löhne und Materialkosten weiter steigen, passen die Betriebe ihre Tarife an, um Schritt zu halten. Weitere Erhöhungen sind in den kommenden Monaten wahrscheinlich.

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