07 June 2026, 20:06

Razzien in Münster: Illegales Bauunternehmen und Sozialbetrug aufgedeckt

HZA-MS: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster und der Hauptzollstelle Münster: Zoll findet rund 40.000 Euro und illegale Waffen / Verdächtige bleiben in Haft

Razzien in Münster: Illegales Bauunternehmen und Sozialbetrug aufgedeckt

Behörden in Münster haben Razzien im Zusammenhang mit einem mutmaßlich illegalen Geschäftsgebilde durchgeführt. Ein 33-jähriger Mann steht im Verdacht, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben und dabei Sozialabgaben vorenthalten zu haben. Zwei weitere Personen, 54 und 61 Jahre alt, werden ebenfalls wegen ihrer angeblichen Verstrickung in den Fall ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Münster leitete die Aktion und durchsuchte Objekte in Münster und Senden. Beamte nahmen den 33-jährigen Hauptverdächtigen fest, der sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet. Den Ermittlern zufolge hat er Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und keine vorgeschriebenen Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt.

Ein 61-jähriger Mann wurde zudem wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen in Gewahrsam genommen. Eine 54-jährige Frau wiederum steht im Verdacht, den Hauptbeschuldigten unterstützt zu haben.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten Bargeld in Höhe von 38.300 Euro an verschiedenen Orten. Darunter befanden sich 26.000 Euro aus einem Bankschließfach sowie 12.300 Euro, die in der Wohnung des 61-Jährigen sichergestellt wurden. Zudem wurde ein Fahrzeug im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.

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Bei den Durchsuchungen stießen die Ermittler außerdem auf illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Vermögenswerte und Waffen auswerten. Dem 33-jährigen Verdächtigen drohen Anklagen wegen Steuerhinterziehung und nicht angemeldeter Geschäftstätigkeit. Beide inhaftierten Personen bleiben bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.

Quelle