11 June 2026, 16:07

Rheinmetalls Aktie erlebt Achterbahnfahrt nach "Schwarzem Montag"

Rheinmetall-Chef nutzt Markteinbruch für strategischen Aktienkauf

Rheinmetalls Aktie erlebt Achterbahnfahrt nach "Schwarzem Montag"

Rheinmetalls Aktienkurs stürzte um 27 Prozent ab – ausgelöst durch den als „Schwarzer Montag“ bezeichneten Börsencrash. Der drastische Einbruch wurde durch die verschärfte Zollpolitik der USA vorangetrieben, die vor allem Rüstungsunternehmen hart traf. Unternehmenschef Armin Papperger reagierte umgehend und erwarb 669 Aktien zu einem stark reduzierten Kurs.

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Der Börsencrash trieb den Rheinmetall-Kurs auf ein Tief zwischen 1.058 und 1.065 Euro pro Aktie. Besonders betroffen waren Rüstungsfirmen, die auf stabile Handelsbeziehungen angewiesen sind und erhebliche Verluste hinnehmen mussten. Papperger handelte entschlossen und investierte rund 710.000 Euro in den Kauf der Papiere.

Bereits am folgenden Dienstag erholte sich der Rheinmetall-Kurs jedoch deutlich. Der Wert kletterte auf etwa 1.300 Euro pro Aktie, was für den Vorstandsvorsitzenden einen Buchgewinn von rund 160.000 Euro an nur einem Tag bedeutete. Der Anstieg zog sowohl Großanleger als auch Privatkunden an und trieb die Aktie um bis zu 39 Prozent nach oben.

Pappergers Aktienkauf fiel in eine Phase extremer Marktturbulenzen. Sein Schritt könnte dazu beigetragen haben, das Vertrauen der Anleger zu stabilisieren. Bis Dienstag hatte sich der Kurs des Unternehmens kräftig erholt – ein Zeichen für erneuerte Marktzuversicht.

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