Rösler lacht beim VfL-Debüt - 3:2 gegen Hertha - Röslers Debüt bringt Bochum den Befreiungsschlag gegen Hertha BSC
VfL Bochum holt sich am Freitagabend einen dringend benötigten 3:2-Sieg gegen Hertha BSC. Der Erfolg markierte das gelungene Debüt von Uwe Rösler als Cheftrainer und beendete die sieben Spiele andauernde Niederlagenserie des Teams in der 2. Bundesliga. Trotz eisiger Temperaturen coachte Rösler in Shorts – während seine Mannschaft einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenverbleib machte.
Das Spiel begann für Hertha BSC denkbar ungünstig: In der 13. Minute lenkte Verteidiger Michal Karbownik den Ball ins eigene Tor. Bochum baute die Führung in der 32. Minute durch Francis Onyeka aus, einen von vier Neuzugängen, die Rösler in die Startelf berufen hatte. Onyeka traf in der 60. Minute erneut und erhöhte auf 3:0.
Hertha zeigte sich erst spät kämpferisch: Luca Schulze und Fabian Reese verkürzten noch, doch die Gäste vermochten die Wende nicht mehr zu schaffen. Toni Leistner hatte einen schwierigen Abend in der Abwehr und war an zwei Bochumer Toren beteiligt.
Röslers taktische Umstellungen zahlten sich aus – die Mannschaft wirkte mit neuer Energie und besserer Ordnung. Die drei Punkte brachten Bochum in Reichweite der Nichtabstiegsplätze, während Hertha mit elf Punkten im Mittelfeld der Tabelle verblieb.
Der Sieg gibt Bochum nach wochenlangen Rückschlägen neuen Schwung. Röslers sofortige Wirkung lässt auf eine Trendwende für das angeschlagene Team hoffen. Hertha BSC muss unterdessen die defensiven Fehler bereinigen, bevor es ins nächste Spiel geht.






