Schüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Recklinghäuser Grundschule
Amelie KleinSchüler und Polizei kontrollieren gemeinsam Tempo vor Recklinghäuser Grundschule
Verkehrssicherheitsaktion in Recklinghausen: Schüler und Polizei kontrollieren Tempo vor Grundschule
Im Rahmen einer landesweiten Initiative fand in Recklinghausen eine Verkehrssicherheitskampagne statt. Schüler und Polizisten arbeiteten Hand in Hand, um das Fahrverhalten in der Nähe der Urbanus-Grundschule zu überwachen. Ziel der Aktion war es, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und das Bewusstsein für Geschwindigkeitsbegrenzungen zu schärfen.
Um 8:00 Uhr startete die Maßnahme auf der Erler Straße, wo Tempo 30 gilt. Schüler verteilten an Autofahrer je nach gefahrenem Tempo unterschiedliche Zettel. Zwölf Fahrer erhielten eine „Danke-Karte“ für ihre vorbildliche Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung.
Elf andere mussten sich mit einem „Denk-nach-Zettel“ begnügen, weil sie zu schnell unterwegs waren. Ein Fahrer wurde sogar mit 55 km/h gemessen – fast doppelt so schnell wie erlaubt. Die gemeinsame Aktion war Teil der NRW-Kampagne #SicherheitImVerkehr, die vom 11. bis 18. Juni stattfand.
Die Kontrollmaßnahme diente vor allem der Prävention. Sowohl die beteiligten Polizisten als auch die Schüler bewerteten die Aktion als wirksam und gut angenommen. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung der Tempolimits in Schulnähe. Durch die direkten Rückmeldungen auf den Zetteln erhielten die Autofahrer eine unmittelbare Reaktion auf ihr Fahrverhalten.
Die Kampagne ist Teil der landesweiten Bemühungen, die Verkehrssicherheit in Nordrhein-Westfalen nachhaltig zu verbessern.
