07 May 2026, 14:10

Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet "Martinshardt II" bis 2028

Plakat mit Bäumen und Himmel als Hintergrund mit dem Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal".

Siegen plant nachhaltiges Gewerbegebiet "Martinshardt II" bis 2028

Siegen plant neues Gewerbegebiet „Martinshardt II“

Die Stadt Siegen hat Pläne für ein neues Gewerbegebiet mit dem Namen Martinshardt II vorgestellt. Das Areal entsteht in der Nähe des bestehenden Gebiets Martinshardt I im Leimbachtal und soll die lokale Wirtschaft sowie die Beschäftigung stärken. Oberbürgermeister Steffen Mues und Stadtbaurat Henrik Schumann präsentierten das Vorhaben vergangene Woche auf einer Pressekonferenz im Rathaus.

Das 27 Hektar große Gelände entspricht flächenmäßig der kombinierten Größe von Martinshardt I und Oberes Leimbachtal. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt: Geplant sind begrünte Dächer, Fassadenbegrünung und energieeffiziente Heizsysteme. Ziel ist es, innovative Unternehmen anzuziehen und neue Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

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Bevor der Bau beginnen kann, muss die Stadt bis 2026 die Baugenehmigungen sichern. In einer zweijährigen Phase sollen anschließend Straßen, Versorgungsleitungen und weitere Infrastruktur errichtet werden. Das erste Unternehmen könnte 2028 mit dem Bau beginnen – vorausgesetzt, der Stadtrat erteilt die endgültige Zustimmung.

Der Entwurf wird zunächst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Rathaus am 25. September 2025 beraten. Eine abschließende Befassung im Stadtrat ist für den 8. Oktober 2025 vorgesehen. Zu den anstehenden Herausforderungen zählen Umweltverträglichkeitsprüfungen sowie die Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben.

Bei einer Genehmigung würde Martinshardt II die industriellen Kapazitäten Siegens erweitern und dabei klimafreundliche Standards setzen. Der Zeitplan hängt von der Erteilung der notwendigen Genehmigungen und dem Abschluss der Infrastrukturarbeiten ab. Die Stadt erwartet, dass das Gewerbegebiet in den kommenden Jahren Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit fördert.

Quelle