Solingen: CDU-Kurswechsel bringt Arena-Projekt am Weyersberg in Schwung
Marie FuchsSolingen: CDU-Kurswechsel bringt Arena-Projekt am Weyersberg in Schwung
Solingens Arena-Projekt erhält neuen Schwung nach Kurswechsel der CDU
Das geplante Arena-Projekt in Solingen gewinnt an Fahrt, nachdem die CDU ihre Haltung zu den Plänen überdacht hat. Die Partei bringt nun konstruktive Vorschläge ein, um einen möglichen Standort am Weyersberg zu prüfen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Iris Preuß-Buchholz begrüßte diesen Kurswechsel als „wichtigen Schritt vorwärts“ – besonders nach früheren Verzögerungen und ausgefallenen Gesprächen.
Preuß-Buchholz betonte, wie wichtig es sei, die Ideen der CDU in die anstehende Ratssitzung einzubringen. Eine Abstimmung am 17. Februar soll entscheiden, ob die Machbarkeit des Projekts überhaupt geprüft wird. Die Arena könnte ihrer Ansicht nach vor allem für die Solinger Innenstadt erhebliche Vorteile bringen – ein Aspekt, der sorgfältig abgewogen werden müsse.
Die SPD setzt bei der Bewertung neuer Investitionen weiterhin auf „wirtschaftlichen Pragmatismus“. Zwar stehe man sowohl Sanierungen als auch Neubauten offen gegenüber, doch jede Lösung müsse modernen Anforderungen gerecht werden. Gleichzeitig warnte Preuß-Buchholz davor, die Tragfähigkeit der alten Klingenhalle zu überschätzen – insbesondere mit Blick auf die finanziellen Risiken.
Sie verwies darauf, dass die CDU-Vision für die Innenstadt mit den langfristigen Zielen der SPD übereinstimme. Nun solle eine „Grundsatzentscheidung“ alle Chancen und Risiken transparent abwägen. Die Hoffnung ist, im Rat nächste Monat breite Unterstützung zu finden.
Die Abstimmung am 17. Februar wird darüber entscheiden, ob das Arena-Projekt in eine umfassende Prüfphase geht. Falls grünes Licht gegeben wird, sollen Kosten, Nutzen und die Zukunft der Klingenhalle analysiert werden. Preuß-Buchholz mahnt einen ausgewogenen Ansatz an – schließlich müsse jede Entscheidung den langfristigen Interessen Solingens dienen.
