19 March 2026, 12:09

Solingen kämpft mit Personalmangel im ÖPNV – doch der Fahrplan bleibt stabil

Haltestelle mit einem "Service"-Schild, Infotafel, Metallzaun, Pfosten, Dach mit Deckenleuchten, nahegelegene Gebäude, Fahrzeuge auf der Straße, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Solingen kämpft mit Personalmangel im ÖPNV – doch der Fahrplan bleibt stabil

Öffentlicher Nahverkehr in Solingen leidet unter Personalmangel

Aufgrund steigender Krankheitszahlen und der Urlaubszeit kämpft der ÖPNV in Solingen mit Personalengpässen. Dennoch gelang es der Stadt bisher, größere Ausfälle zu vermeiden – durch Umverteilung der Mitarbeiter und die vorübergehende Schließung von Kundenservice-Stellen.

Das KundenCenter Ohligs wird am 16. Juli geschlossen, weitere Schließungen an zwei zusätzlichen Samstagen im Laufe des Monats sind möglich. Auch der Info-Mobil-Service bleibt bis Ende Juli nicht verfügbar. Mit diesen Maßnahmen sollen Mitarbeiter für den dringend benötigten Fahrbetrieb freigestellt werden.

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Um Busse und Bahnen pünktlich rollen zu lassen, springen Mitarbeiter aus Kundenservice-Bereichen und anderen Abteilungen – darunter auch Fahrer – dort ein, wo sie gebraucht werden. Anders als in anderen Städten des VRR-Netzes und in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens musste Solingen in den vergangenen vier Wochen keine Bus- oder Straßenbahnlinie dauerhaft streichen.

Die Anpassungen erfolgen vor dem Hintergrund hoher Krankheitsstände und urlaubsbedingter Personalausfälle, die die Ressourcen stark belasten. Durch die Umverteilung der Kräfte hofft die Verkehrsbehörde, den vollen Fahrplan ohne nennenswerte Einschränkungen aufrechterhalten zu können.

Die vorübergehenden Schließungen und Personaleinsätze sollen weitere Betriebsstörungen verhindern. Bisher läuft der ÖPNV in Solingen damit reibungsloser als in vielen Nachbarregionen. Die Stadt wird die Lage auch in den kommenden Wochen der Hauptreisezeit weiter im Blick behalten.

Quelle