Solingen startet mobilen Bürgerdialog für Betroffene der jüngsten Krisen
Amelie KleinSolingen startet mobilen Bürgerdialog für Betroffene der jüngsten Krisen
Solingen hat eine neue Unterstützungsinitiative für Bewohner gestartet, die von den jüngsten Störungen betroffen sind. Ab Montagmorgen wird der „Bürgerdialog-Mobil“ auf der Wupperinsel seine Türen öffnen. Das Angebot soll Betroffenen bei Entschädigungsanträgen und dem Zugang zu Hilfsleistungen unterstützen.
Hartmut Hoferichter, Planungsdirektor und Stadtdirektor von Solingen, kündigte die Maßnahme an. Das mobile Büro ist ein umgebauter Baucontainer mit WLAN-Anbindung und wird zunächst für drei Tage im Einsatz sein. Die Öffnungszeiten sind täglich von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr.
Erste Ansprechpartnerin für die betroffenen Anwohner ist Evelyn Wurm, Leiterin der Taskforce Bürgerbeteiligung. Unterdessen haben Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) mit einer Pumparbeit begonnen. Ziel ist es, die Strom-, Wasser- und Gasversorgung im Stadtteil Unterburg bis zum Wochenende wiederherzustellen.
Der Bürgerdialog-Mobil bietet praktische Hilfe und vermittelt Betroffene an notwendige Dienstleistungen. Die Behörden arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgung mit grundlegenden Versorgungsleistungen so schnell wie möglich wieder aufzubauen. Die Initiative zeigt die Bemühungen der Stadt, den von den jüngsten Problemen betroffenen Bürgern zur Seite zu stehen.
