Solingen stoppt "Lolli"-PCR-Tests in Kitas nach Förderstopp durch NRW
Moritz KellerSolingen stoppt "Lolli"-PCR-Tests in Kitas nach Förderstopp durch NRW
Solingen stellt sein "Lolli"-PCR-Testprogramm in Kitas Ende März ein
Die Entscheidung folgt auf den überraschenden Stopp der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen. Eltern und Betreuungskräfte müssen sich nun auf Änderungen bei den Corona-Tests für Kinder einstellen.
Die Landesregierung hatte die "Lolli"-Tests bisher über Finanzierungsvereinbarungen mit den Kommunen unterstützt. Doch am 3. April 2022 strich sie diese Mittel plötzlich. Ohne Landeszuschüsse kann Solingen die Verträge mit den durchführenden Laboren nicht verlängern.
Oberbürgermeister Tim Kurzbach bezeichnete die "Lolli"-Tests als zentrales Instrument zur Pandemiebekämpfung in Kitas. Ihr Wegfall hinterlässt eine Lücke in der regelmäßigen Testung von Kleinkindern.
Als Übergangslösung stellt das Landesministerium pro Kind und Woche drei Schnelltests zur Eigenanwendung bereit. Diese Regelung gilt vom 4. bis zum 22. April 2022. Unterdessen rief Dagmar Becker, Stadtdirektorin und Jugendamtsleiterin, zu freiwilligem Maskentragen in Schulen auf. Ihr Appell erfolgte nach der Aufhebung der Maskenpflicht in Innenräumen.
Mit dem Ende der "Lolli"-Tests verlagert sich die Verantwortung für die nächsten drei Wochen auf die Eigenanwendung von Schnelltests. Schulen und Kitas sind nun auf freiwillige Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen angewiesen. Über weitere Pläne hinaus über die vorübergehende Lösung hinaus hat die Stadt bisher keine Angaben gemacht.






