Solingen trauert um CDU-Ikone Gabriele Racka-Watzlawek
Gabriele Racka-Watzlawek, eine prägende Persönlichkeit des politischen und bildungspolitischen Lebens in Solingen, ist verstorben. Geboren am 26. November 1954 in Wuppertal, widmete sie jahrzehntelang ihr Wirken der CDU und ihrer Heimatstadt. Ihr Tod hinterlässt eine Lücke in der Partei und der Stadt, der sie mit unerschütterlichem Einsatz diente.
1976 trat Racka-Watzlawek der CDU bei und wurde schnell zu einer treibenden Kraft innerhalb der Partei. Jahrelang leitete sie den Solinger Ortsverband der Frauen-Union und wirkte später in den Landes- und Bundesvorständen der CDA-Frauenorganisation mit. Ihre politische Laufbahn umfasste zudem Mandate im Bezirksrat von Höhscheid ab 1989 sowie als Stadträtin in Solingen ab 1994.
Über ihre Parteiarbeit hinaus vertrat sie den Wahlkreis Grünewald und errang dort direkte Wahlkreissiege für die CDU. Bekannt für ihre Tatkraft und aufmerksame Art, setzte sie sich besonders für Jugend- und Sozialpolitik ein, ohne dabei die Verbindung zu lokalen Traditionen zu verlieren.
Abseits der Politik arbeitete Racka-Watzlawek als Lehrerin und stieg schließlich zur Schulleiterin der Höhscheider Sekundarschule auf, bis sie 2019 in den Ruhestand ging. Kollegen und politische Weggefährten erinnern sich an sie als eine Frau, die andere mit derselben Ernsthaftigkeit behandelte, die sie auch von sich selbst forderte. Sie stand für eine Politik, die sich auf Fakten, klare Argumente und die echten Anliegen der Menschen stützte.
Ihr Tod markiert das Ende einer Ära für die Solinger CDU und alle, die an ihrer Seite gearbeitet haben. Als tief engagierte Persönlichkeit hinterlässt sie ein Erbe der Hingabe für Bildung, Gemeinschaft und prinzipientreue Politik. Die Stadt und ihre Partei werden sie schmerzlich vermissen.
