Solingens grüne Lunge steht auf dem Spiel: Kampf um die Kleingärten am Busche-Kessel-Weg
Marie FuchsSolingens grüne Lunge steht auf dem Spiel: Kampf um die Kleingärten am Busche-Kessel-Weg
Die Kleingartenanlage Busche-Kessel-Weg in Solingen spielt eine zentrale Rolle im städtischen Leben. Sie bietet Kühlung, saubere Luft und einen Lebensraum für bedrohte Arten – und trägt zudem zur Regenwassermanagement bei. Angesichts des Klimawandels und des Artenschutzes ist ihre Bedeutung heute größer denn je.
Seit über zehn Jahren kämpfen Initiativen für den Erhalt des Geländes. Der Bebauungsplan von 1975 genügt aktuellen rechtlichen Anforderungen nicht mehr, besonders vor dem Hintergrund der sich beschleunigenden Umweltveränderungen. Auch Solingen spürt in diesem Jahr die globalen Folgen des Klimawandels.
Nun sind der Stadtrat und seine Ausschüsse gefordert, entschlossen zu handeln. Mit städtebaulichen Instrumenten wie Veränderungssperren und neuen Beschlüssen muss die Zukunft der Anlage gesichert werden. Ein umfassendes Entwicklungskonzept für die Gärten und das umliegende Gelände ist unverzichtbar.
Alle politischen Gruppen in Rat und Bezirksvertretung wurden aufgerufen, sich für den Schutz des grünen Korridors einzusetzen. Gleichzeitig brauchen die Kleingärtner klare Perspektiven, wie es weitergeht.
Der Erhalt der Anlage Busche-Kessel-Weg würde nicht nur ihre ökologischen und sozialen Vorteile bewahren, sondern auch Solingens Politik mit modernen Klimaschutz- und Planungsanforderungen in Einklang bringen. Die nächsten Schritte müssen jetzt zügig auf den Weg gebracht werden.






