Solinger Initiative kämpft um den Erhalt der bedrohten Eislaufhalle
Eine lokale Wählerinitiative hat sich für den Erhalt der Eislaufhalle in Solingen eingesetzt, um eine mögliche Schließung abzuwenden. Die Gruppe SG zukunft. hat einen Antrag an den Stadtrat eingereicht, in dem sie sich für den dauerhaften Erhalt des Eisbads starkmacht. Die Initiative warnt, dass der Verlust der Anlage zu Kürzungen im Sportprogramm und weniger Freizeitangeboten in der gesamten Region führen würde.
In dem Antrag wird betont, wie dringend mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen nötig sind, um die Zukunft der Eislaufhalle zu sichern. SG zukunft. kritisiert, dass bisherige Bemühungen zur Lösung der Betriebsprobleme unzureichend waren und es an nachhaltigen Konzepten fehle. Zudem fordert die Gruppe eine engere Zusammenarbeit zwischen Solingen, Wuppertal und Remscheid, um den langfristigen Betrieb der Einrichtung zu gewährleisten.
Kritik gibt es insbesondere an den begrenzten Informationen über die Betreibergesellschaft der Halle. Paul Gerd Rössling, Mitglied von SG zukunft. im Sportausschuss, besteht darauf, dass eine vollständige Offenlegung aller relevanten Daten Voraussetzung für städtische Fördergelder sein müsse. Der Antrag verlangt zudem regelmäßige Berichte des Betreibers, um politische Kontrolle zu ermöglichen und bei Problemen schnell handeln zu können.
Die Eislaufhalle ist ein zentraler Ort für die Gemeinschaft: Sie wird von Vereinen, Schulen und für öffentliche Freizeitaktivitäten genutzt. Ohne sie würden lokale Mannschaften, Bildungseinrichtungen und Bürger:innen einen wichtigen Begegnungsort verlieren. SG zukunft. weist auf das Fehlen klarer Planungen hin, das den langfristigen Betrieb der Anlage gefährde.
Der Stadtrat wird den Antrag nun prüfen, der den Erhalt der Eislaufhalle zur politischen Priorität machen soll. Bei einer Zustimmung wären eine intensivere regionale Kooperation sowie kontinuierliche Transparenz seitens des Betreibers erforderlich. Die Entscheidung wird darüber bestimmen, ob die Einrichtung für Vereine, Schulen und die allgemeine Öffentlichkeit erhalten bleibt.






