Solinger Jugendzentren starten mutige Nachhaltigkeitsinitiative für die Zukunft
Amelie KleinSolinger Jugendzentren starten mutige Nachhaltigkeitsinitiative für die Zukunft
Drei Jugendzentren in Solingen beteiligen sich an einer neuen Nachhaltigkeitsinitiative, die darauf abzielt, Abfall zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken. Das Projekt mit dem Titel „Jung. Innovativ. Nachhaltig. – Jugendzentren handeln für die Zukunft“ wurde im September 2021 offiziell gestartet und läuft über zwei Jahre. Die Organisatoren hoffen, dass es junge Menschen dazu motiviert, im Alltag umweltbewusster zu handeln.
Die Initiative entsteht in Zusammenarbeit zwischen der AWO Solingen, dem Paritätischen Solingen und dem FSI, die eine Kooperationsvereinbarung unterzeichneten, um die Arbeit auf den Weg zu bringen. Tina Thiermann vom Paritätischen Solingen und Dirk Wiebenga von der AWO Solingen betonten bei der Unterzeichnung die Bedeutung des Vorhabens. Die Förderung stammt von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, zusätzlich unterstützt wird das Projekt von der Stadt Solingen.
Drei Pilotstandorte – das INTERJU, die AWO-Proberäume „Monkeys“ und das Jugendzentrum „Stresi 23“ – erproben zunächst nachhaltige Praktiken. Im Fokus stehen dabei die Erfassung des Energieverbrauchs, die Abfallvermeidung sowie die Ausrichtung der Abläufe an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Das Projekt ist zudem Teil der übergeordneten Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Solingen.
Nach der ersten Phase geben die drei Zentren ihre Erfahrungen an andere Jugendeinrichtungen weiter. In dieser zweiten Etappe soll weiteren Gruppen der Einstieg in die Initiative erleichtert und ähnliche Maßnahmen umgesetzt werden. Ariane Bischoff und Manja Gahbler vom Amt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz der Stadt Solingen haben die Unterstützung der Kommune für den Erfolg des Projekts bekräftigt.
Die Initiative läuft bis 2023 mit dem Ziel, nachhaltige Routinen fest in der täglichen Arbeit der Jugendzentren zu verankern. Durch die direkte Einbindung junger Menschen erhoffen sich die Verantwortlichen langfristige Veränderungen in der Ausrichtung dieser Einrichtungen. Die Ergebnisse des Projekts könnten zudem die Nachhaltigkeitsbemühungen in ganz Solingen vorantreiben.
