Solinger Klinikum forscht an besserer Therapie für metastasierten Prostatakrebs
Amelie KleinSolinger Klinikum forscht an besserer Therapie für metastasierten Prostatakrebs
Die Urologische Abteilung des Städtischen Klinikums Solingen (SKS) beteiligt sich an einer großen Studie zur Behandlung von metastasiertem Prostatakrebs. Unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Markus Heuser arbeitet die Abteilung gemeinsam mit der Universität Heidelberg daran, die Behandlungsqualität in verschiedenen medizinischen Bereichen zu bewerten. Ziel der Forschung ist es, die personalisierte Therapie zu optimieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Die multizentrische Studie untersucht, wie gut verschiedene Gesundheitsdienstleister bei der Versorgung von Patienten mit metastasiertem Prostatakrebs zusammenarbeiten. Im Rahmen der Studie führt das Solinger Klinikum eine detaillierte Patientenumfrage durch, die vom AQUA-Institut in Göttingen entwickelt wurde. Rund 60 Patienten des Krankenhauses werden ihre Erfahrungen in die Forschung einbringen.
Professor Heuser sieht in der externen Evaluation eine Chance, die Standards der Abteilung weiter zu erhöhen. Durch die Sammlung von Patientenzurückmeldungen und die Analyse der Behandlungsabläufe hofft das Team, Stärken und Schwächen zu identifizieren. Langfristiges Ziel ist es, die Behandlung noch besser auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten zuzuschneiden.
Die Ergebnisse der Studie könnten zu einer besseren Abstimmung zwischen den Versorgungseinrichtungen führen. Die Teilnahme Solingens – gemeinsam mit anderen Zentren – wird zu einem umfassenderen Verständnis der Behandlungseffektivität beitragen. Die Rückmeldungen der Patienten spielen dabei eine zentrale Rolle für künftige Verbesserungen.
