17 March 2026, 00:50

SPD in Solingen unterstützt Kirchen bei der Zukunftsplanung bis 2035

Ein altes Foto einer belebten Stadtstraße mit einer Kirche im Hintergrund, das Gebäude, Pfosten, Menschen, Karren, Pferdefuhrwerke und Bäume am Straßenrand zeigt, mit Text am unteren Bildrand.

SPD in Solingen unterstützt Kirchen bei der Zukunftsplanung bis 2035

Die SPD-Fraktion in Solingen hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um örtlichen Kirchengemeinden bei der Zukunftsplanung zur Seite zu stehen. Angesichts der unsicheren Perspektiven vieler Kirchen und Gemeinschaftszentren soll die Gruppe als Vermittlerin zwischen religiösen Würdenträgern und politischen Entscheidungsträgern fungieren. Vertreter der evangelischen Kirchen begrüßen die Initiative und sehen darin die Chance, Lösungen gemeinsam zu gestalten.

Die Evangelische Kirche in Solingen betreibt derzeit 13 aktive Kirchen und neun Gemeinschaftszentren. Bis zum Jahr 2035 könnte jedoch etwa die Hälfte dieser Gebäude ihre ursprüngliche Bestimmung verlieren. Vier Kirchen – die Evangelische Stadtkirche Ohligs, die Walder Kirche, die Dorper Kirche und die Gräfrather Kirche – sowie drei Gemeinschaftszentren sind für eine langfristige Erhaltung vorgesehen. Andere, darunter die Christuskirche, die Mangenberger Kirche und die Evangelische Stadtkirche Mitte, werden als Sonderfälle weiter geprüft.

Das erste Treffen der SPD-Arbeitsgruppe stieß auf breite Beteiligung sowohl evangelischer als auch katholischer Gemeinden. Florian Pinnow, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, betonte die zentrale Rolle der Kirchen in den Stadtteilen, in der sozialen Arbeit und im kulturellen Leben. Die Gruppe wird sich mit praktischen Herausforderungen befassen, etwa mit Bauvorschriften und den weiteren Auswirkungen von Schließungen auf lokale Netzwerke.

Ein kürzlich veranstalteter Informationsabend verzeichnete regen Zuspruch und zeigte, wie sehr den Solinger Bürgern das Thema am Herzen liegt. Die SPD hat deutlich gemacht, dass sie die weiteren Entwicklungen eng begleiten wird.

Die Arbeitsgruppe wird auch künftig den Dialog zwischen Kirchen und politischen Verantwortlichen fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die Abwägung zwischen praktischen Erfordernissen und dem sozialen sowie kulturellen Wert der Gebäude. In den kommenden Monaten sind weitere Treffen geplant, sobald die Planungen konkreter werden.

AKTUALISIERUNG

SPD's Initiative zurückzuführen auf die Lutherkirche-Krise

Neue Berichte enthüllen, dass die Arbeitsgruppe der SPD aus dringenden Anrufen im Oktober 2025 hervorging, um die ungewisse Zukunft der Lutherkirche anzugehen. Wichtige Entwicklungen sind:

  • SPD-Vorsitzender Ernst Lauterjung forderte eine stadtweite Kirchenstrategie nach der Ankündigung der Entweihung der Lutherkirche und betonte, dass keine Stadtgelder struggling Kirchen retten werden.
  • Die Lutherkirche wird auch nach 2030 kulturelle Veranstaltungen weiterhin durchführen, obwohl regelmäßige Sonntagsgottesdienste enden, wobei die Verantwortlichen betonten, dass sie nicht aufgegeben wird.
  • both Protestantische und katholische Gemeinden müssen nun parallele Restrukturierungsbemühungen durchführen, da die katholischen Kirchen in Solingen ab 2027 in eine einheitliche pastorale Einheit zusammengefasst werden.