SPD prüft 13 Schlüsselthemen zur geplanten Bergisch Land Arena
Die SPD-Fraktion in Bergisch Gladbach hat beschlossen, 13 zentrale Punkte zur geplanten Bergisch Land Arena am Weyersberg eingehend zu prüfen. Die Vorsitzende Iris Preuß-Buchholz betonte, dass dieser Schritt den Beginn detaillierter Untersuchungen markiere – nicht jedoch eine endgültige Bauentscheidung.
Der Vorschlag wird nun einer weiteren Analyse unterzogen, um konkrete Fakten zu sammeln, bevor verbindliche Zusagen getroffen werden. Preuß-Buchholz stellte klar, dass die erste Machbarkeitsstudie nicht dazu missbraucht werden dürfe, um Fachwissen zu untergraben oder das Projekt pauschal abzulehnen. Sie warnte vor voreiligen Urteilen und verwies darauf, dass die Studie nie dazu gedacht war, jedes noch so kleine Detail zu überprüfen.
Die SPD-Fraktion strebt eine Kultur an, in der mutige Ideen sachlich bewertet werden können. Preuß-Buchholz verglich den Prozess mit erfolgreicher Unternehmensführung, bei der Marktpotenzial und praktische Umsetzung sorgfältig abgewogen werden müssten. Gleichzeitig kritisierte sie Versuche, die öffentliche Stimmung durch Kostendebatten aufzuheizen – solche Taktiken schadeten einer konstruktiven politischen Diskussion.
Zu den zentralen Prüfbereichen zählen die Marktnachfrage, die finanzielle Tragfähigkeit, die Verkehrsplanung, die ökologischen Auswirkungen sowie die Anliegen der Anwohner:innen. Preuß-Buchholz erklärte, dass mögliche Investitionen strukturiert, kreditgestützt und im Haushalt der Stadt verankert würden.
Sie mahnte zügige Fortschritte bei den Analysen an, um nicht in veraltete Denkweisen zurückzufallen. Ziel sei es, alle Entscheidungen auf fundierte Erkenntnisse statt auf Annahmen oder politische Positur zu stützen. In der nächsten Phase folgen vertiefte Untersuchungen der 13 identifizierten Punkte. Die Ergebnisse werden darüber entscheiden, ob die Bergisch Land Arena realisiert oder neu bewertet wird.
Die SPD-Fraktion hat deutlich gemacht: Ohne eine umfassende Prüfung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte wird es keine Bauplanungen geben.
