18 June 2026, 16:04

Union lehnt Bas' Plan für tarifgebundene Arbeitszeiten strikt ab

Union kündigt Widerstand gegen Arbeitszeitpläne von Bas an

Union lehnt Bas' Plan für tarifgebundene Arbeitszeiten strikt ab

Die Unionsfraktion von CDU und CSU im Bundestag hat sich gegen den Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas ausgesprochen, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu knüpfen. Der CDU-Politiker Marc Biadacz argumentierte, ein solcher Schritt würde die Flexibilität von Beschäftigten in verschiedenen Branchen einschränken.

Die Union setzt sich dafür ein, die Regelungen zur Arbeitszeit für alle Arbeitnehmer anpassbar zu halten – auch für diejenigen, die nicht von Tarifverträgen erfasst sind. Biadacz betonte, das aktuelle System ermögliche es unterschiedlichen Berufen, ihre Arbeitszeiten bedarfsgerecht zu gestalten.

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Zudem unterstrich er die Unterstützung der Partei für vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle, die es Unternehmen erlauben, Arbeitspläne ohne übermäßigen bürokratischen Aufwand zu organisieren. Biadacz fügte hinzu, die Zeiterfassung solle einfach bleiben und frei von unnötiger Bürokratie sein.

Die Haltung der Fraktion steht damit im Widerspruch zu den Plänen der Ministerin, die wöchentliche Arbeitszeit zu begrenzen. Stattdessen spricht sie sich für die bestehenden flexiblen Regelungen aus, um praktikable Lösungen für Arbeitgeber und Beschäftigte zu bewahren.

Quelle