24 April 2026, 10:09

Vandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"

Gemälde von Menschen, die auf einer Brücke in einem Park mit üppiger Vegetation, Bäumen und Treppen, die zur Brücke führen, sitzen, vor einem Hintergrund weiterer Bäume.

Vandalen zerstören Kunstinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken"

Vandalismus in Mönchengladbach: Sitzinstallation im "Garten mit Brücken" mutwillig zerstört

Eine Sitzinstallation im Mönchengladbacher "Garten mit Brücken" wurde am vergangenen Wochenende vorsätzlich demoliert. Die Zerstörung richtete sich gegen ein Kunstwerk im Besitz der Kulturstiftung Museum Abteiberg und reiht sich in eine Serie von Angriffen auf den öffentlichen Raum ein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

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Die beschädigte Sitzgruppe war von der Künstlerin Ruth Buchanan gestaltet und Teil der Initiative "Kunst Hinter dem Haus". Das Projekt, finanziert durch öffentliche und private Förderer, wurde im Mai 2023 offiziell eröffnet – Schirmherr war Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Der Garten, der sich hinter dem städtischen Jobcenter befindet, ist seit seiner Eröffnung wiederholt Ziel von Vandalismus und Vermüllung.

Der Angriff erfolgte, während Jobcenter und Garten geschlossen waren, was darauf hindeutet, dass die Täter sich widerrechtlich Zutritt verschafft hatten. Laut Polizeibericht wurde eine Tischplatte der Installation zerstört. Karl Sasserath, Geschäftsführer der ALZ, verurteilte die Tat als gezielten Anschlag auf öffentliche Ressourcen, die eigentlich benachteiligten Gemeinschaften zugutekommen sollten.

Bereits zuvor war es in dem Bereich zu Graffiti-Schmierereien und Sachbeschädigungen gekommen. Die Behörden haben noch keine Tatverdächtigen ermittelt, verfolgen aber aktiv Hinweise. Trotz seiner Funktion als Gemeinschaftsraum bleibt der "Garten mit Brücken" ein wiederkehrendes Ziel von Zerstörungsakten. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise und ruft dazu auf, sachdienliche Informationen an die Ermittler weiterzugeben. Die Kulturstiftung Museum Abteiberg steht nun vor der Aufgabe, das beschädigte Kunstwerk zu reparieren.

Quelle