Welle aus Diebstählen, Vandalismus und Brandstiftung hält Stadt in Atem
Amelie KleinWelle aus Diebstählen, Vandalismus und Brandstiftung hält Stadt in Atem
In den vergangenen Tagen hat eine Reihe von Vorfällen die Gegend in Atem gehalten. Diebstähle, Vandalismus und Brandstiftung sorgten an mehreren Orten für Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr.
Am Dienstag gegen 11:30 Uhr wurde einer 44-jährigen Frau in einem Geschäft in der Nähe des Alten Rathausplatzes die Geldbörse aus der Schultertasche gestohlen. Die Polizei veranlasste umgehend eine KUNO-Sperre für die abhandengekommenen Bankkarten, um Missbrauch zu verhindern.
Noch am selben Tag versuchte ein Kunde in einem Laden an der Karnacksweg einen Staubsauger ohne Kassenbon zurückzugeben. Die Situation eskalierte zu einem hitzigen Streit, während dessen es zu einem Diebstahlsversuch kam.
Schon in den frühen Morgenstunden des Dienstags, um 0:25 Uhr, wurden vier Personen dabei beobachtet, wie sie eine Wand an der Seilerseestraße mit Graffiti besprühten. Zudem beschmierten sie Verkehrsschilder und übermalten Symbole sowie Beschriftungen mit Farbe.
Zwischen Sonntagabend und Dienstagmorgen wurde ein auf der Liebigstraße geparkter Hyundai i20 durch eine ätzende Flüssigkeit beschädigt, die den Lack angriff.
In Kalthoff brachen am Montag und Dienstag Brände in Altpapiercontainern aus. Der erste ereignete sich am Montag um 18:20 Uhr an der Werkstraße, gefolgt von zwei weiteren am Dienstag kurz nach 16:30 Uhr und um 16:50 Uhr am Schüttholzweg. In allen Fällen rückten Feuerwehrkräfte an, um die Flammen zu löschen.
Die Behälterbrände werden von der Polizei als vorsätzliche Sachbeschädigung durch Brandstiftung eingestuft. Die Ermittlungen zu den Diebstählen, Vandalismusfällen und Brandstiftungen laufen noch. Bisher konnten die Behörden keine Tatverdächtigen in Verbindung mit den Vorfällen ermitteln.
