Wie ein falscher Name im Hotel für peinliche Momente sorgte
Eine einfache Verwechslung mit einem Namen führte letzte Woche in einem Hotel zu einer peinlichen Situation. Während eines Aufenthalts mit meiner Kollegin Katharina Stemberger für Rollenspiel-Proben kam es nicht nur einmal, sondern gleich mehrfach zu einem Fall von falscher Identität.
Es war nicht das erste Mal, dass Namen für Verwirrung sorgten. Im Laufe der Jahre landeten berufliche E-Mails, die eigentlich für eine Andrea bestimmt waren, in meinem Postfach, und einmal beharrte sogar eine Fremde darauf, ich sei eine ganz andere Person.
Die jüngste Verwechslung begann, als ich im Hotel ein Bier bestellte. Die Kellnerin stand so nah, dass ich den unverkennbaren Knoblauchgeruch ihres Atems wahrnahm. Überzeugt davon, sie heiße Andrea, sprach ich sie auch so an – bis ich bemerkte, dass auf ihrem Namensschild deutlich Angelika stand. Ein kleiner Fehler, der sich dennoch einprägte.
Auch Katharina Stemberger, meine Kollegin für die Proben, erlebte eine ähnliche Verwechslung. Ein Hotelgast trat auf sie zu, fest überzeugt, sie sei eine Schauspielerin aus Calendar Girls. Eine falsche Annahme – Stemberger war nie in dieser Produktion zu sehen.
Es war nicht mein erster Vorfall dieser Art. Vor Jahren, bei einem Theaterbuffet, bestand eine Frau hartnäckig darauf, ich sei Andrea Niedetzky. Egal, wie sehr ich es abstritt, sie wollte es nicht glauben. Noch heute erreichen mich gelegentlich E-Mails, die für eine Andrea bestimmt sind – an die falsche Person adressiert.
Namen scheinen eine besondere Fähigkeit zu haben, Menschen in die Irre zu führen. Die Kellnerin hieß Angelika, nicht Andrea, und Stemberger hat mit Calendar Girls nichts zu tun. Doch die Verwirrung bleibt – ob im persönlichen Gespräch, in schriftlicher Form oder durch schieren Zufall.
Die Lehre daraus ist klar: Ein zweiter Blick auf das Namensschild kann so manche peinliche Situation ersparen.
