Willich wirbt auf der Expo Real um Investoren für nachhaltige Projekte
Amelie KleinWillich wirbt auf der Expo Real um Investoren für nachhaltige Projekte
Eine Delegation aus Willich unter der Leitung von Bürgermeister Christian Pakusch hat kürzlich an der Expo Real in München teilgenommen. Die Stadt nutzte Europas größte Immobilienmesse, um ihre wirtschaftlichen Stärken zu präsentieren und neue Investitionen anzuziehen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zukünftige Wohn- und Gewerbeprojekte in der Region.
Die Expo Real vereinte 1.742 Aussteller aus 34 Ländern und rund 42.000 Teilnehmer aus über 70 Nationen. Birgit von Billerbeck, Leiterin der Wirtschaftsentwicklung, betonte, dass die Messe alle Bereiche der Immobilienbranche abdecke. Das Willicher Team führte zahlreiche Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern und sammelte dabei neue Impulse für das lokale Wachstum.
Bürgermeister Pakusch unterstrich, dass Willich weiterhin ein starker Wirtschaftsstandort bleibe. Er verwies auf laufende Verhandlungen über neue Wohnsiedlungen und Entwicklungsvorhaben. Stellvertretender Bürgermeister Gregor Nachtwey ergänzte, dass die Stadtstrategie nun Nachhaltigkeit und Qualität in den Vordergrund stelle, um langfristigen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern.
Die Delegation kündigte zudem an, dass Münchheide VI der letzte neue Gewerbepark Willichs sein werde. Damit vollzieht die Stadt einen Wandel hin zur Aufwertung bestehender Gewerbegebiete statt zur Erschließung neuer Flächen. Willy Kerbusch, Geschäftsführer der GSG, erläuterte, dass die Modernisierung älterer Industrieareale die wirtschaftliche Zukunft der Stadt sichern helfe.
Henriette Hellwig-Stieger, die neue Geschäftsführerin der GSG Willich, berichtete von positiver Resonanz auf die wirtschaftliche Stabilität der Stadt und ihre innovative Flächenstrategie. Besonders das Standortpotenzial und die zukunftsorientierte Ausrichtung Willichs stießen bei Investoren auf Interesse.
Die Messe eröffnete Willich neue Chancen für Wohn- und Gewerbeexpansion. Stadtvertreter und Wirtschaftsführer kehrten mit konkreten Projektansätzen und gestärkten Partnerschaften zurück. Nun liegt der Fokus auf der Umsetzung nachhaltiger Vorhaben und der Revitalisierung zentraler Industriezonen.






