04 May 2026, 16:08

Wüst verteidigt schwarz-rote Koalition: "Kein Bruch vor 2025"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Grenzen zeigt, auf altem Papier mit Text oben und unten gedruckt.

Wüst verteidigt schwarz-rote Koalition: "Kein Bruch vor 2025"

Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hat sich in einem Interview mit RTL und ntv am Montag verteidigend zur schwarz-roten Bundeskoalition geäußert. Darin wies er Spekulationen zurück, die Regierung könnte vor Ende der Legislaturperiode 2025 zerbrechen.

Wüst widersprach direkt der Prognose von Christian von Stetten, wonach die Koalition keine volle vier Jahre durchhalten werde. Trotz unterschiedlicher Positionen bleibe die aktuelle Partnerschaft innerhalb des demokratischen Rahmens des Bundestags die einzige tragfähige Option, betonte er.

Als zentralen Erfolg nannte er die Energiepolitik und verwies auf konkrete Fortschritte, die bereits erzielt wurden. Weitere Vorhaben seien in Vorbereitung, die die Arbeit der Regierung zusätzlich stärken dürften. Wüst geht davon aus, dass diese Entwicklungen schrittweise auch die Stimmung in der Koalition verbessern werden.

Zum Thema Migration merkte er an, dass die Debatte weitgehend aus der öffentlichen Diskussion verschwunden sei. Zwar räumte er ein, dass die Zusammenführung unterschiedlicher Parteien herausfordernd bleibe, doch bekräftigte er sein Vertrauen in die Stabilität der Koalition.

Die Äußerungen des Ministerpräsidenten erfolgen zu einer Zeit, in der die Regierung weiterhin unter Beobachtung steht, was ihre Haltbarkeit angeht. Mit dem Verweis auf politische Erfolge und geplante Vorhaben setzt Wüst deutlich auf den Erhalt des Zusammenhalts. Aktuell sieht er keine realistische Alternative zur bestehenden Koalition.

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