16 April 2026, 00:14

Zoll in Münster beschlagnahmt Ecstasy, Marihuana und unversteuerte E-Zigaretten

Plakat mit der Überschrift "Täter der mexikanischen Drogenhandelgewalt" mit Bildern verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Zoll in Münster beschlagnahmt Ecstasy, Marihuana und unversteuerte E-Zigaretten

Zollbeamte in Münster haben in den letzten Tagen mehrere bedeutende Beschlagnahmungen vorgenommen. Ein Reisender, der aus den Niederlanden einreiste, wurde mit fast 8 Gramm Marihuana erwischt. Unterdessen wurden eine Mutter und ihre Tochter mit über 400 Gramm Ecstasy-Tabletten gestoppt, die in ihrem Auto versteckt waren.

Die 52-jährige Deutsche und ihre 32-jährige Tochter wurden angehalten, nachdem die Behörden den Ecstasy-Fund entdeckt hatten. Beide wurden kurzzeitig in Handschellen gelegt, bevor sie wieder freigelassen wurden, um ihre Reise fortzusetzen. Nun müssen sie sich wegen Drogenbesitzes und -einfuhr vor Gericht verantworten.

In einem weiteren Fall wurde bei einem Reisenden, der aus den Niederlanden einreiste, fast 8 Gramm Marihuana gefunden. Zwar sind kleine Mengen Cannabis in Deutschland mittlerweile für den privaten Gebrauch legal, der Import bleibt jedoch verboten.

An anderer Stelle deckten Zollbeamte in Borken einen Kiosk auf, der unversteuerte E-Zigaretten verkaufte und so über 820 Euro Tabaksteuern hinterzog. Eine weitere Untersuchung ergab, dass ein in Großbritannien zugelassenes Fahrzeug mehr als 3.000 Euro an Einfuhrzöllen umgangen hatte.

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Die Fälle zeigen, dass die Behörden trotz Lockerungen bei den Cannabis-Regelungen weiterhin konsequent gegen Drogendelikte und Steuerhinterziehung vorgehen. Besonders im Fokus stehen illegale Importe, unbezogene Abgaben und unversteuerte Waren. Die an der Ecstasy-Beschlagnahmung beteiligten Frauen müssen sich nun dem weiteren juristischen Verfahren stellen.

Quelle