Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Karnevalsrisiken
Henry SchmittZwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Karnevalsrisiken
Zwei Pedelec-Fahrer bei separaten Unfällen schwer verletzt – Alkohol im Spiel
Bei zwei getrennten Unfällen am Wochenende haben zwei Pedelec-Fahrer schwere Verletzungen erlitten. Beide Vorfälle, die sich in Geldern und Straelen ereigneten, stehen vermutlich im Zusammenhang mit Alkoholkonsum. Die Polizei warnt nun Radfahrer vor den Gefahren des Fahrens unter Alkoholeinfluss – besonders während der Karnevalsfeiern.
Der erste Unfall ereignete sich am Freitagabend in der Nähe der Arcener Straße in Straelen. Ein 45-jähriger Ortsansässiger wurde verletzt aufgefunden. Da Anzeichen von Alkoholisierung vorlagen, entnahmen Beamte eine Blutprobe, bevor der Mann ins Krankenhaus gebracht wurde.
Am Sonntagmittag wurde ein 41-jähriger Mann aus Geldern verletzt in der Nähe von Am Mühlenwasser entdeckt. Auch er musste ins Krankenhaus, und es wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Die Polizei geht davon aus, dass Alkohol bei beiden Unfällen eine Rolle spielte.
Die Behörden betonten, dass für Pedelec-Fahrer dieselben gesetzlichen Alkoholgrenzen gelten wie für Autofahrer. Wer betrunken erwischt wird, riskiert den Führerscheinentzug und strafrechtliche Konsequenzen. Laut Landespolizei gab es in Nordrhein-Westfalen in den letzten fünf Jahren rund 150 Unfälle mit alkoholisierten Pedelec-Fahrern.
Angesichts der laufenden Karnevalsfeiern appelliert die Polizei an Radfahrer, nach dem Alkoholkonsum für eine sichere Heimfahrt zu sorgen. Zudem sollten sie während der Feierlichkeiten besonders aufeinander achten.
Beide verletzten Männer befinden sich weiterhin im Krankenhaus. Die Vorfälle zeigen einmal mehr, dass Alkohol das Urteilsvermögen und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigt – selbst auf dem Fahrrad. Die Polizei weist erneut darauf hin, dass die rechtlichen Folgen für Fahren unter Alkoholeinfluss alle Radfahrer betreffen.






