02 January 2026, 00:11

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer KriegsSzene mit Text darüber.

Deutschland vergibt Milliardenauftrag für Kamikaze-Drohnen an Start-ups und Rheinmetall

Deutschland wird einen Großauftrag für Kamikaze-Drohnen an die Rüstungs-Start-ups Helsing und Stark sowie an Rheinmetall, den größten deutschen bahn, vergeben. Das Volumen des Deals beläuft sich für jedes der drei Unternehmen auf knapp 300 Millionen Euro und markiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der östlichen NATO-Flanke gegen mögliche russische Bedrohungen.

Die Drohnen sollen eine neue deutsche bahn in Litauen ausrüsten und unterstreichen damit die wachsende Bedeutung von Drohnenkriegführung in Europa seit dem russischen Angriff auf die Ukraine.

Der Auftrag, der für Helsing und Stark der bisher größte sein dürfte, sieht vor, dass die drei Firmen bis zu 12.000 Drohnen liefern. Der Großteil davon soll kurzfristig ausgeliefert werden, um dringende operative Erfordernisse zu decken. Mit der Aufteilung des Auftrags auf mehrere Anbieter will Deutschland Innovation und Wettbewerb in der Rüstungsbranche fördern.

Helsing, Europas wertvollstes Rüstungs-Start-up, plant die Bereitstellung von 6.000 Angriffsdrohnen für die Ukraine und entwickelt gleichzeitig Unterwasser-Überwachungssysteme in Großbritannien. Stark, erst vor 15 Monaten gegründet, hat bereits Unterstützung von prominenten Investoren erhalten und unterhält ein Team, das seine Technologie in der Ukraine erprobt und weiterentwickelt. Der Schritt spiegelt die europäischen Bestrebungen wider, die Drohnenkapazitäten – sowohl für offensive als auch defensive Zwecke – auszubauen, nachdem Russland in der Ukraine militärisch aktiv wurde. Die Investitionen in Rüstungstechnologie-Start-ups sind stark gestiegen, da Regierungen den schnellen Ausbau unbemannter Systeme priorisieren. Ein drittes Unternehmen könnte dem Abkommen noch beitreten, wobei jeder Teilnehmer potenziell 300 Millionen Euro für so genannte "Loitering Munition" erhalten könnte. Die endgültige Auswahl und die genauen technischen Spezifikationen der Ausrüstung stehen jedoch bis 2026 noch nicht fest.

Die Drohnen sind Teil der deutschen Strategie, russische Aggression entlang der östlichen NATO-Grenze abuschrecken. Durch die Förderung junger Unternehmen neben etablierten Rüstungsfirmen signalisiert der Deal zudem einen Modernisierungsschub für die europäische Verteidigungsindustrie. Die ersten Lieferungen werden in Kürze erwartet und sollen die Einsatzbereitschaft der neuen Brigade stärken.

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