Kyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O gefeuert – Millionenvertrag futsch
Moritz KellerKyle Sandilands nach Live-Streit mit Jackie O gefeuert – Millionenvertrag futsch
Kyle Sandilands hat seinen Millionenvertrag beim Radio verloren, nachdem es zu einem hitzigen Live-Streit mit seiner Co-Moderatorin Jackie O gekommen war. Das Netzwerk ARN, hinter dem Sender KIIS 106.5 in Sydney, bestätigte seine Entlassung am Mittwochmorgen. Die Entscheidung folgt auf wochenlange Kontroversen und juristische Drohungen von beiden Seiten.
Der Konflikt begann am 20. Februar, als ein Streit zwischen Sandilands und Jackie O Henderson live im Programm zu hören war. Henderson nahm anschließend einen längeren Urlaub und begründete dies mit emotionaler Belastung. Die öffentliche Reaktion schwankte zunächst zwischen Unterstützung für Henderson und weitverbreiteter Kritik an Sandilands, wobei Hörer und Sponsoren schließlich seine Entlassung forderten.
ARN setzte Sandilands am 3. März vorläufig vom Dienst frei und gab ihm 14 Tage Zeit, um die Vertragsverletzung zu klären. Das Netzwerk hatte seinen Vertrag trotz der Vorfälle bereits über das ursprüngliche Enddatum Ende Februar hinaus verlängert. Eine interne Prüfung wurde eingeleitet, während Henderson rechtliche Schritte gegen ARN wegen Verstößen gegen Arbeitsschutzbestimmungen einleitete.
Dies war nicht der erste Konflikt zwischen dem Duo, das für seine on-air-Streitigkeiten bekannt ist. ARN kam schließlich zu dem Schluss, dass Sandilands' Äußerungen gegen seine vertraglichen Pflichten verstießen – insbesondere, nachdem Henderson erklärt hatte, nicht länger mit ihm zusammenarbeiten zu können. Die beiden befanden sich im zweiten Jahr eines auf zehn Jahre angelegten Vertrags im Wert von 200 Millionen australischen Dollar.
Sandilands bestreitet jede Schuld und kündigte an, die Kündigung gerichtlich anzufechten. Er behauptet, sein Anwaltsteam habe die Entscheidung von ARN bereits für ungültig erklärt.
Die Entlassung beendet eine langjährige Partnerschaft, die einst das australische Radio dominierte. Sandilands steht nun vor einem Rechtsstreit um die Wiederherstellung seines Vertrags, während ARN ohne einen seiner prominentesten Stars weitermachen muss. Der Fall wirft zudem Fragen zu angemessenem Verhalten am Arbeitsplatz und der Verantwortung von Arbeitgebern in der Medienbranche auf.






