Neuer Polizeirat in Wuppertal stärkt Dialog zwischen Bürgern und Polizei
Henry SchmittNeuer Polizeirat in Wuppertal stärkt Dialog zwischen Bürgern und Polizei
Ein neuer Polizeirat ist eingerichtet worden, um die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den örtlichen Gemeinden zu verbessern. Die Gruppe traf sich am 17. März 2026 erstmals im Polizeipräsidium Wuppertal. Zu ihren Aufgaben gehört es, den Polizeipräsidenten in Fragen der lokalen Verwaltung zu beraten und die Kluft zwischen Bürgern und Beamten zu überbrücken.
Der Rat wurde offiziell vom Polizeipräsidenten Markus Röhrl einberufen. Seine elf Mitglieder wurden von den Stadträten von Wuppertal, Remscheid und Solingen ernannt. Während der konstituierenden Sitzung wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal zum Vorsitzenden gewählt.
Das Gremium dient als direkter Kommunikationskanal für Anliegen und Vorschläge der Bürger. Ziel ist es, das Vertrauen zwischen der Bevölkerung, den lokalen Behörden und der Polizei zu stärken. Zudem muss der Rat bei wichtigen Entscheidungen, die die Region betreffen, konsultiert werden.
Seit 2020 hat keine andere Polizeibehörde in Nordrhein-Westfalen einen vergleichbaren Rat nach dem Polizeiorganisationsgesetz eingeführt. Die Initiative bleibt damit auf bestimmte Gebiete beschränkt, darunter Düsseldorf und nun auch Wuppertal.
Die Gründung des Rates markiert einen formalen Schritt in der lokalen Polizeiverwaltung. Er soll strukturierte Impulse zu gemeinderelevanten Themen liefern und sicherstellen, dass die Stimmen der Bürger Gehör finden. In künftigen Sitzungen werden regionale Anliegen im Mittelpunkt stehen, um die Zusammenarbeit weiter zu festigen.






