Syrer zahlt 1.200 Euro Strafe direkt an Grenze – und entgeht Haftbefehl
Moritz KellerSyrer zahlt 1.200 Euro Strafe direkt an Grenze – und entgeht Haftbefehl
Bundespolizisten hielten am Sonntagabend an der deutsch-niederländischen Grenze einen 28-jährigen Syrer an. Der Mann reiste als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Fernbus, als Beamte eine Routinekontrolle durchführten. Dabei stellten sie fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen einer unbezahlten Betrugsstrafe vorlag.
Der Vorfall ereignete sich am 9. Februar 2025 gegen 21:00 Uhr. Bei der Überprüfung der Personalien wurde bekannt, dass der Mann eine offene Verurteilung hatte: Ein Gericht in Dessau-Roßlau hatte ihn zuvor zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro wegen Betrugs verurteilt.
Da die Strafe nicht beglichen worden war, drohte dem Mann eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe. Um eine Inhaftierung zu vermeiden, zahlte er den vollen Betrag noch vor Ort an die Beamten. Dadurch erlosch der Haftbefehl sofort.
Der Fahrgast beglich die Schulden umgehend und durfte seine Reise fortsetzen. Das Verfahren ist damit abgeschlossen, weitere rechtliche Schritte sind nicht mehr erforderlich. Die Bundespolizei bestätigte, dass die Strafe in voller Höhe gezahlt wurde.
