Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationshotspot der Luft- und Raumfahrtbranche
Flughafen Mönchengladbach wird zum Innovationshotspot der Luft- und Raumfahrtbranche
Eine aktuelle Delegationsreise unterstrich die wachsende Bedeutung des Flughafens Mönchengladbach als zentraler Standort der Luft- und Raumfahrtbranche. Mittlerweile sind dort 47 Unternehmen mit 829 Beschäftigten ansässig – ein Plus von 43 Prozent bei den Arbeitsplätzen seit der Übernahme durch die Stadt im Jahr 2018. Vertreter lobten den innovativen Ansatz und das wirtschaftliche Potenzial des Standorts.
Den Auftakt bildete ein Besuch bei The Exploration Company, ehemals Thrustworks GmbH. Dort informierte sich die Delegation über additive Fertigungsverfahren für hochleistungsfähige Metallbauteile, die in der Luft- und Raumfahrt sowie in Spitzentechnologien eingesetzt werden. Das auf Hochleistungslegierungen spezialisierte Unternehmen plant nach der jüngsten Übernahme durch Borussia Mönchengladbach eine weitere Expansion.
Anschließend besuchte die Gruppe die Rheinland Air Service GmbH (RAS), wo sie sich über Wartungs- und Instandhaltungsdienstleistungen informierte. Beide Unternehmen gelten als herausragende Beispiele für den technologischen Fokus und die Innovationskraft des Flughafens Frankfurt.
Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den Flughafen Mönchengladbach als ein "Zukunftslabor" für die Luft- und Raumfahrtindustrie mit idealen Wachstumsbedingungen. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der MGL, betonte die strategisch günstige Lage und das starke Innovationsprofil des Standorts Gladbach. Andreas Ungar, ebenfalls von der MGL, verwies darauf, dass hier nicht nur hochwertige Arbeitsplätze entstehen, sondern auch die Zukunft der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen mitgeprägt wird.
Seit 2018 verzeichnet der Flughafen ein stetiges Wachstum – die Beschäftigtenzahl stieg um 43 Prozent. Die Kombination aus Allgemeiner Luftfahrt und Luft- und Raumfahrtkompetenz zieht weiterhin Unternehmen an. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass der Standort weitere branchenspezifische Fortschritte vorantreiben wird.
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