Neue PSA-Test-Leitlinien sollen Prostatakrebs-Früherkennung revolutionieren
Wann sollten Sie dringend einen Urologen aufsuchen - Neue PSA-Test-Leitlinien sollen Prostatakrebs-Früherkennung revolutionieren
Neue Leitlinien empfehlen PSA-Test als Hauptmethode zur Früherkennung von Prostatakrebs
Die Änderung erfolgt vor dem Hintergrund, dass weniger als jeder fünfte Mann unter 60 Jahren regelmäßig an Krebsvorsorgeuntersuchungen teilnimmt. Viele meiden die Kontrollen nach wie vor wegen der Unannehmlichkeiten traditioneller körperlicher Untersuchungen – obwohl Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist.
Gesundheitsexperten raten Männern, ihren ersten PSA-Test Mitte 40 durchführen zu lassen. Dadurch wird ein Basiswert ermittelt, der hilft, den weiteren Untersuchungsbedarf zu bestimmen. Bei Werten von 1,5 oder darunter reichen Nachsorgeuntersuchungen alle fünf Jahre, während Ergebnisse zwischen 1,5 und 3 alle zwei Jahre überprüft werden sollten. Jeder Wert über 3 erfordert eine weitere Abklärung.
Frühstadien von Krebs in Prostata, Hoden, Blase oder Nieren zeigen oft keine Symptome. Wenn Warnsignale auftreten, ist die Erkrankung häufig bereits fortgeschritten. Daher ist eine regelmäßige Vorsorge entscheidend für die Früherkennung.
In Deutschland sind die PSA-Testraten in den letzten zehn Jahren leicht gestiegen. Mittlerweile lassen sich etwa 20–25 % der Männer über 45 testen, wobei die Zahlen in westdeutschen Regionen wie Bayern und Baden-Württemberg mit bis zu 30 % höher liegen. Ostdeutsche Bundesländer wie Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hinken mit 15–20 % hinterher. Aufklärungskampagnen und ärztliche Empfehlungen scheinen diese Unterschiede zu beeinflussen.
Nur etwa 17 % der Männer suchen regelmäßig einen Urologen auf. Kulturelle Einstellungen und fehlende Routinen in der Präventivmedizin tragen zu den niedrigen Zahlen bei – besonders im Vergleich zu den Vorsorgegewohnheiten von Frauen.
Der Wechsel zum PSA-Test soll die Früherkennung von Prostatakrebs verbessern. Mit klareren Vorgaben zu den Nachsorgeintervallen hoffen Experten, dass mehr Männer an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen. Die regionalen Unterschiede bei den Testraten unterstreichen zudem den Bedarf an breiterer Aufklärung und besserem Zugang zu präventiver Gesundheitsversorgung.
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