Neusser Restaurant führt No-Show-Gebühr ein – Spenden helfen Familien in Not
Neusser Restaurant führt No-Show-Gebühr ein – Spenden helfen Familien in Not
Restaurant in Neuss führt Gebühr für nicht erschiene Gäste ein – Erlös geht an soziale Initiative
Ein Restaurant in Neuss geht mit einer ungewöhnlichen Maßnahme gegen das Problem der "No-Shows" vor: Der Drusushof erhebt künftig eine Gebühr von fünf Euro pro nicht besetztem Platz, wenn weniger Gäste erscheinen als reserviert. Die eingenommenen Gelder fließen in eine lokale Hilfsorganisation, die Familien in Notlagen unterstützt.
Die Regelung wurde nach Gesprächen mit Stammgästen eingeführt, die den Vorschlag laut Aussagen des Restaurants begrüßt haben. Gäste können ihre Reservierungen weiterhin kostenfrei stornieren – nur wer ohne Vorwarnung fernbleibt oder mit weniger Personen als gebucht erscheint, muss die Gebühr zahlen.
Sämtliche Einnahmen aus den Stornogebühren kommen der Schmetterlings-Initiative zugute. Die Organisation unterstützt Familien mit schwer erkrankten oder verstorbenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, wie viele Familien in Neuss bisher Hilfe erhalten haben, doch die Initiative ist in der Region aktiv – unter anderem veranstaltete sie im Januar 2023 eine Informationsveranstaltung.
Alexander Bliersbach, Inhaber des Drusushof, hofft, dass die neue Regelung mehr bewirkt als nur leere Tische zu vermeiden. "Es geht auch darum, auf die wichtige Arbeit der Initiative aufmerksam zu machen und die Solidarität in der Gemeinschaft zu stärken", so der Gastwirt.
Die Gebühr von fünf Euro pro nicht genutztem Platz soll spontane Absagen reduzieren und gleichzeitig einem guten Zweck dienen. Durch die Einbindung der Stammgäste bei der Entscheidung stellt das Restaurant sicher, dass die Maßnahme auf Akzeptanz stößt. Die Spenden kommen direkt Familien zugute, die in der Region mit besonders schweren Schicksalen konfrontiert sind.
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